Das Puccini-Menü (2004)

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Fueller

Giacomo Puccini hätte an diesem Abend in der Villa Helenenhof garantiert seine Freude gehabt – denn nicht nur seine Musik spielte eine Hauptrolle, auch das im Rahmen des viergängigen „Puccini-Menüs“ dargereichte Essen entsprach seinen besonderen kulinarischen Vorlieben.

Die musikalischen Darbietungen – und das machte das Ganze zum eigentlichen Puccini-Menü – waren in die Speisenfolge eingebettet. Akteure, entweder als Solisten oder im Duett, waren Michael Vaccaro selbst, seine Ehefrau und Sopranistin Romana Vaccaro sowie der Bariton Juri Batoukov. Begleitet wurden sie am Klavier von der hervorragenden Pianistin Erika le Roux.

Die Villa Helenenhof, erbaut im Jugendstil, bildete mit ihrer reizvollen Architektur natürlich den idealen Rahmen für die diversen Stücke aus Tosca, Madame Butterfly oder La Bohème. So haben es augenscheinlich wohl auch die Herren empfunden, die als Repräsentanten des „Symphony-National-Orchesters“ von Korea in Deutschland unterwegs waren.

Summa summarum waren alle Anwesenden vom Puccini-Menü Abend begeistert. Ein Gast der Familie Vaccaro, die international renommierte Mezzosopranistin Graciela Alperyn entschied sich sogar ganz spontan zu einem kleinen Soloauftritt, der von den Zuhörern mit lang anhaltendem Applaus bedacht wurde – ein Klangbild, das an diesem Abend sehr oft in der Villa Helenenhof zu hören war.

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